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Swiss Federal Office of Public Health · Switzerland · 29 Sep 2026 · Administrative

Health insurance premiums rise by average 5.0 percent in 2027

Original title: Krankenkassenprämien steigen durchschnittlich um 5,0 Prozent – Kostendämpfungsmassnahmen bleiben zentral

AI-generated summary

Switzerland's average mandatory health insurance premium will rise 5.0 percent to 412 francs monthly in 2027, driven by increased treatments, medical-technological advances, and population aging. Adult premiums increase 4.9 percent to 487.60 francs, young adults' rise 4.8 percent to 338.80 francs, and children's increase 4.6 percent to 128.10 francs. Insurers must notify policyholders by end of October, after which they may switch insurers or modify coverage models through end of November. The Federal Office of Public Health reviewed all submitted premiums for legal compliance and required adjustments where necessary.

Dates and deadlines
Applies from
1 Jan 2027
Enters force
1 Jan 2027
From Swiss Federal Office of Public Health

Bern, 29.09.2026 — Die mittlere Krankenkassenprämie wird im Jahr 2027 412 Franken pro Monat betragen. Im Vergleich zu 2026 entspricht dies einem Anstieg von 5,0 Prozent oder 19.70 Franken und damit dem erwarteten Kostenwachstum im gleichen Zeitraum. Haupttreiber für das Kostenwachstum sind die gestiegene Anzahl der Behandlungen, der medizinisch-technologische Fortschritt und die Alterung der Bevölkerung. Die Prämien belasten die Bevölkerung in der Schweiz zunehmend. Mehrere Reformen zur Kostendämpfung sind aufgegleist. Nun sind alle Akteure gefordert, bei deren Umsetzung Verantwortung zu übernehmen und ihren Beitrag zu leisten. Nur so kann die Gesundheitsversorgung langfristig finanzierbar bleiben.

Für Erwachsene steigt die mittlere Monatsprämie für die Krankenkasse um 22.80 Franken (4,9 Prozent) auf 487.60 Franken. Diejenige für junge Erwachsene erhöht sich um 15.40 Franken (4,8 Prozent) auf 338.80 Franken. Für Kinder steigt sie gegenüber 2026 um 5.70 Franken (4,6 Prozent) auf 128.10 Franken. Die mittlere Prämie wird berechnet, indem alle in der Schweiz bezahlten Prämien addiert und durch die Gesamtzahl der Versicherten in der Schweiz geteilt werden. Die effektive Prämie der einzelnen Versicherten hängt unter anderem von deren Wohnort, Alter, gewählter Franchise und der Wahl ihres Versicherers sowie Versicherungsmodells ab.

Die Prämien für das Jahr 2027 wurden von den Versicherern berechnet und beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eingereicht, welches sie eingehend auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen prüft. Wo nötig, wurden Anpassungen verlangt.

Eine Folge des Kostenanstiegs

Die steigenden Krankenkassenprämien sind eine direkte Folge der weiterhin wachsenden Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP), denn die Prämien müssen für jeden Versicherer und jeden Kanton die erwarteten Kosten decken.

Die Kosten 2025 sind mit 5,3 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen Anstieg seit Bestehen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) wiederum stark gestiegen. Die genaue Kostenentwicklung ist im Jahr 2026 schwieriger abzuschätzen, da es aufgrund der Umstellung auf das neue Tarifsystem im ambulanten Bereich (TARDOC ambulante Pauschalen) zu vielen Rechnungsverzögerungen kommt. Dennoch gibt es jedoch aktuell keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Anstiegs. Deshalb wird auch für das laufende Jahr gemäss Hochrechnung und Schätzung ein Kostenanstieg von 4,7 Prozent und für das Jahr 2027 ein Anstieg von 5,0 Prozent erwartet.

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