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G-BA (Federal Joint Committee) · Germany · 21 Aug 2026 · News & press

Three completed funding projects provide insights for better healthcare provision

Original title: Drei beendete Förderprojekte geben Anregungen für eine bessere Gesundheitsversorgung

AI-generated summary

On August 21, 2026, Germany's Federal Joint Committee (G-BA) Innovation Committee completed eleven funding projects and decided to disseminate findings from three projects addressing healthcare gaps. The PRAGMA project analyzed treatment pathways for people with alcohol dependence, finding only 30 percent receive treatment within 24 months of diagnosis. The InSEMaP project developed an integrated care pathway to improve dental care for ambulatory care-dependent patients. The InfoTrans project examined transitions for adolescents with rheumatic diseases from pediatric to adult care and created a digital report tool.

From G-BA (Federal Joint Committee)

Berlin, 21. August 2026 – Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) hat heute insgesamt elf Beschlüsse zu beendeten Förderprojekten gefasst. Drei davon sind der Frage nachgegangen, ob möglicherweise Versorgungslücken für spezielle Patientengruppen bestehen und wie man sie ggf. schließen könnte:

- Dem Projekt PRAGMA ist es gelungen, die Behandlungspfade von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit umfassend zu analysieren, mit dem Ziel, Ansatzpunkte für eine verbesserte Versorgung dieser Zielgruppe abzuleiten.

- Durch das Projekt InSEMaP konnten Anhaltspunkte zur Optimierung der zahnärztlichen Versorgung von ambulant versorgten Pflegebedürftigen erreicht werden.

- Das Projekt InfoTrans beschäftigte sich mit dem Übergang von Jugendlichen mit rheumatischen Erkrankungen aus der pädiatrischen Versorgung in die internistische Versorgung im Erwachsenenalter, um Versorgungsdefizite abzubauen.

Der Innovationsausschuss leitet alle vorliegenden Erkenntnisse nun gezielt weiter. Sie können von den jeweils angesprochenen Akteuren im Gesundheitswesen genutzt werden.

PRAGMA: Patient*innenwege von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit in Deutschland

Mit Hilfe von Daten von Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung und der ambulanten Suchthilfe aus sechs Jahren konnten im Rahmen des Projekts PRAGMA Versorgungswege von Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit identifiziert werden. Es zeigte sich, dass sich nach einer Diagnose nur 30 Prozent der Betroffenen in den folgenden 24 Monaten behandeln ließen. Eine Kombination aus verschiedenen Behandlungsformen wird eher selten genutzt. Gründe dafür lagen laut den Interviews mit Betroffenen in strukturellen, individuellen und systemischen Barrieren. Aus den Interviews mit Expertinnen und Experten konnten priorisierte Handlungsfelder herausgearbeitet werden. Danach wären beispielsweise ein frühzeitiger Zugang zu Hilfsangeboten wichtig, die Vernetzung von verschiedenen Angeboten sowie die Versorgung von psychischen Begleiterkrankungen neben der Alkoholabhängigkeit. Die Ergebnisse werden zur Information an verschiedene Fachgesellschaften und Institutionen weitergeleitet.

Aufgrund der Relevanz des Themas Alkoholabhängigkeit fördert der Innovationsausschuss weitere Projekte: FEMALE-Risk, LL-ALKOHOL-GE sowie EVA-RADIUS.

InSEMaP: Interaktionen von Systemischen Erkrankungen und Mundgesundheit bei ambulanter Pflegebedürftigkeit

Excerpt from the official page. The original is authoritative. Continue reading at G-BA (Federal Joint Committee) ↗