← Back

gematik (German Digital Health) · Germany · 10 Jul 2026 · News & press

TI-Atlas 2026: Digital applications are anchored in care provision and increasingly delivering added value

Original title: TI-Atlas 2026: Digitale Anwendungen sind in der Versorgung verankert und entfalten zunehmend Mehrwerte

AI-generated summary

The TI-Atlas 2026 is gematik's sixth annual study on digitalization of German healthcare, surveying approximately 5,000 facilities and 1,400 insured persons. Nearly 70 percent of medical practices and about 50 percent of hospitals now use the electronic patient record (ePA), with two-thirds of facilities reporting faster access to patient information. The electronic medication plan (eMP) launches in 2026 to address medication management challenges. The TI-Gateway improves infrastructure stability, with one-third of migrated facilities reporting higher connection stability and faster response times.

From gematik (German Digital Health)

- Die elektronische Patientenakte (ePA) stärkt die medizinische Versorgung

- Der elektronische Medikationsplan (eMP) ist wichtiger nächster Digitalisierungsschritt

- TI-Gateway verbessert die Stabilität der Telematikinfrastruktur

Die elektronische Patientenakte etabliert sich in der Versorgung, das TI-Gateway sorgt für mehr Stabilität und digitale Anwendungen entfalten konkrete Wirkung: Der TI-Atlas 2026 gibt bereits zum sechsten Mal einen umfassenden Überblick zum Stand der Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland. Für die größte jährlich erhobene Studie zur Nutzung, Akzeptanz und Wirkung der Telematikinfrastruktur und digitaler Anwendungen wurden die Befragungsergebnisse von etwa 5.000 Einrichtungen und 1.400 Versicherten ausgewertet.

Versorgungsnutzen durch die ePA steigt deutlich an

Ein Schwerpunkt der Befragung war die ePA, die sich in der Versorgung etabliert hat. Knapp 70 Prozent der Arztpraxen nutzen sie inzwischen intensiv. Auch Krankenhäuser setzen sie zunehmend ein: Etwa 50 Prozent arbeiten mit der ePA – drei Viertel davon bereits krankenhausweit. Aufgrund der Komplexität beschränkt sich die Nutzung in den Krankenhäusern aktuell teilweise noch auf einzelne Anwendungsfälle und Funktionen.

Die zunehmende Nutzung zeigt konkrete Effekte: Etwa zwei Drittel der medizinischen Einrichtungen und Apotheken berichten, dass Patienteninformationen durch die ePA schneller verfügbar sind. Auch Versicherte zeigen weiterhin eine hohe Bereitschaft, medizinische Informationen verfügbar zu machen: 90 Prozent der Versicherten, die die ePA kennen, halten sie für sinnvoll und etwa 80 Prozent befürworten den Zugriff behandelnder Einrichtungen auf wichtige Gesundheitsdaten.

Im Versorgungsalltag werden bereits konkrete Verbesserungen sichtbar: (Zahn-)Arztpraxen berichten von besseren Behandlungsmöglichkeiten und Krankenhäuser sehen erste positive Effekte bei der Versorgung in Notfallsituationen.

Elektronischer Medikationsplan (eMP) als wichtiger Digitalisierungsschritt

Mit dem elektronischen Medikationsplan wird die elektronische Medikationsliste (eML) zu einer umfassenden digitalen Medikationsübersicht weiterentwickelt. Ein Drittel der mehr als 5.000 befragten Einrichtungen bewertet den eMP als den Digitalisierungsschritt mit dem aktuell größten Nutzen für die Versorgung.

Zu den Herausforderungen im aktuellen Versorgungsalltag berichten zwei Drittel der Arztpraxen von Problemen durch fehlende Medikationspläne oder hohem Aufwand bei Aktualisierungen und Übernahmen von Fremdplänen. Ähnliche Schwierigkeiten nennen auch Apotheken und Pflegeheime. Entsprechend erwarten zwei Drittel der befragten Einrichtungen, dass sich mit der Einführung des elektronischen Medikationsplans im Jahr 2026 die Vollständigkeit und Aktualität der Medikationsinformationen verbessern.

Mehr Stabilität durch das TI-Gateway

Excerpt from the official page. The original is authoritative. Continue reading at gematik (German Digital Health) ↗